🦆 WasservögelSaarland & UmgebungErst anrufen, dann fahren
Wasservögel
Schnelle Informationsseite für verletzte, geschwächte oder verwaiste Enten, Gänse, Schwäne, Rallen, Taucher, Reiher und Kormorane. Jede Tierbox zeigt geeignete Anlaufstellen mit Direktwahl und Route. Aufnahmefähigkeit, Zuständigkeit und Transport immer telefonisch bestätigen lassen.
WiVo Saarland · Püttlingen06898 8706605
WiVo Mobil · Püttlingen0173 9422001
Wildtierzentrum Saarburg06581 9960010
Tiernotruf Saarland e.V.06898 3704242
Wichtig: Wasservögel können mit Schnabel, Flügeln und Krallen schwere Verletzungen verursachen. Bei Schwänen, Reihern und Kormoranen Augen schützen, Abstand halten und keine riskanten Fangversuche ohne Anleitung. Keine Fütterung, kein Wasser einflößen, keinen Vogel ins Wasser zurücksetzen, wenn er flugunfähig, apathisch oder verletzt ist.
Jagdrecht-Hinweis: Bei den hier aufgeführten Arten unterliegen im Saarland insbesondere Höckerschwan, Graugans, Kanadagans, Nilgans, Stockente, übrige Wildenten, Blässhuhn, Haubentaucher und Graureiher dem Jagdrecht; mehrere davon sind ganzjährig geschont. Teichhuhn, Zwergtaucher und Kormoran sind hier nicht als jagdbares Wild eingeordnet. Im Zweifel vor Sicherung/Verbringung zuständige Stelle klären. Zur Seite Jagdrecht →
Sofortregeln
Bevor Sie einen Wasservogel sichern
Diese Seite ersetzt keine tierärztliche oder behördliche Entscheidung. Sie soll Finder schnell zur passenden Stelle führen.
Telefonisch anmeldenVor jeder Fahrt klären: Tierart, Zustand, Fundort, Aufnahme möglich, Transport sinnvoll?
Nicht fütternBrot, Milch, Körner und Wasserzwang sind falsch. Ein geschwächter Vogel braucht Ruhe, Wärme und fachkundige Versorgung.
Ruhig abdunkelnTransport nur nach Rücksprache in gut belüfteter Box/Karton mit Handtuch. Keine offenen Wannen, keine glatten Flächen.
Fundort dokumentierenGPS, Adresse, Gewässername, Fotos aus Abstand und genaue Situation notieren. Das hilft bei Rückfragen und Auswilderung.
Gefahrenlage sichernBei Straße, Angelschnur, Öl, Eis, Hundebiss oder Katzenkontakt direkt sagen. Bei akuter Gefahr Polizei/Ordnungsamt/Tiernotruf einschalten.
Keine EigenexperimenteKein Herausziehen von Haken/Schnüren, keine Salben, keine Medikamente. Das kann Verletzungen verschlimmern.
Aufnahmestellen
Stationen mit Route
Die Liste trennt gesicherte Hauptstellen von älteren oder nur eingeschränkt belastbaren Kontakten. Öffnungszeiten und Annahmestopps können sich kurzfristig ändern.